Aktuelle Informationen zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und Betreuung von Kindern (Notbetrieb) - Stand 17.04.2020 - 17:00 Uhr

Informationen zum Notbetrieb entnehmen Sie bitte:

> Elternbrief Notbetreuung <

> Aktuelle Information (Land NRW) <

> Liste Berufsgruppen (Anlage 2) <

Nachfolgend die finden Sie zusätzlich die aktuelle Information unseres Spitzenverbandes:

Am 27.04. 2020 tritt die Neuausfertigung der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) in Kraft. Sie erweitert den Personenkreis, für den die Ausnahme vom Betretungsverbot in Kindertages-einrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen und „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen“ (Brückenprojekte) gilt.

Die Ausnahmeregelung gilt danach ab dem 27.04.2020 auch für Alleinerziehende, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschul-ausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, sowie deren Kinder, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts – organisiert werden kann. Es besteht damit für diese Alleinerziehenden ein Anspruch auf Kindertagesbetreuung für ihr Kind, bzw. für ihre Kinder.

Voraussetzungen sind der schriftliche Nachweis des Arbeitgebers zu Umfang und Lage der Arbeitszeiten oder bei Abschlussprüfungen der schriftliche Nachweis der Schule oder Hochschule sowie eine Eigenerklärung der Alleinerziehenden, dass die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann. Die Muster sind beigefügt.

Ebenfalls ab dem 27.04.2020 gilt die Neufassung der Coronaschutzverordnung (gegenüber der gestern versandten Fassung korrigierter Link). Diese regelt nun in § 12a das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch). §12 a Abs 1. enthält neben den persönlichen Verhaltenspflichten und dem Abstandsgebot die Empfehlung zum Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch), wenn die Einhaltung eines Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist, wird. Dies gilt nicht, wenn Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr und Rettungsdienst und Katastrophenschutz eine Unterschreitung des Mindestabstands erforderlich machen.

§12 a Abs. 2 verpflichtet zum Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) z.B. für Kunden und Beschäftigte in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“, „Factory Outlets“, in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden außer beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr. Außerdem gilt sie in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Die ZukunftsOrientierte Kinderbetreuung gGmbH ist gemeinsam vom Verein ZukunftsOrientierte Förderung e.V. aus Duisburg und der PIA-Stiftung für integrierte Stadtentwicklung aus Mülheim an der Ruhr aufgebaut worden.

Der Mutterverein Zukunftsorientierte Förderung e.V. (ZOF e.V) ist seit 2004 in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe im Ruhrgebiet und darüber hinaus tätig. Seine Leistungen richten sich seit der Gründung an Kinder, Jugendliche und Familien in Belastungssituationen. Seit 2015 bietet ZOF e.V. auch eine hochwertige Betreuung für asylsuchende Menschen, vorwiegend in Landeseinrichtungen. Durch ein multilinguales Personal ist ZOF e.V. in der Lage, Hilfeempfänger/innen unterschiedlicher Religionen und Kulturen auch in ihrer Muttersprache zu betreuen.

Die PIA-Stiftung ist aus dem PIA e.V. hervorgegangen, der als Paritätische Initiative für Arbeit sich um die Integration von (Langzeit-) Arbeitslosen in Arbeit verdient macht. Dabei wurden eine Vielzahl von Projekten verwirklicht vor allem im Bereich von Mobilität und Naherholung.

Da die Bereitstellung von Plätzen für die vorschulische Bildung zum einen das Angebot von ZOF e.V. in der Kinder- und Jugendhilfe abrundet und zum anderen die PIA-Stiftung ihr Angebot z.B. an Eltern in der beruflichen Weiterbildung sinnvoll ergänzt, taten sich beide Institutionen zusammen. Die Gründung in Form der ZOK gGmbH wurde als passender Handlungsrahmen und angemessene Rechtsform gewählt. Die vielschichtigen fachlichen Kompetenzen des ZOF e.V. fließen vor allem in der Gründungs- und Aufbauphase in die fachliche Aufstellung der gGmbH ein. Aus der PIA-Stiftung wird vor allem die Kompetenz in der Projektarbeit beigesteuert.

Formal ist die PIA-Stiftung der alleinige Gesellschafter der Gesellschaft.